Fasnetsfinale

Die letzte närrische Woche begann mit dem „gombigen“ Donnerstag am 12.02. Dort machten die Kirschkernspucker erst einen Besuch in der Heininger Ernst Weichel Schule, bereits erwartet von Rektorin Frau Frey und den Schülern. Um 12:30 Uhr wurde dann das Rathaus gestürmt und der Schultes entmachtet. Dabei wurde der Gemeindepolitik nicht nur durch Narrensprecher Ralf die Leviten gelesen, sondern auch der Schreibtisch des Schultes ordentlich durcheinander gebracht. Bei strahlendem Wetter schmeckte die Rote Wurst dann gleich doppelt so gut. Nachmittags ging es für eine kleine Abordnung noch nach Lenningen, um die dortigen Hexen bei ihrem „Mini-Umzug“ und dem Rathaussturm zu unterstützen.

 

Freitag, 13.02. (was für ein Datum!), besuchten die Heininger Narren den Reusch- und den Hofkindergarten gemeinsam mit den Guggen von dem Rommdreibr. Mit den Kindern wurde getanzt, das Häs gezeigt, sie durften auch die Maske aufsetzen oder sich an den trommeln der Guggen ausprobieren. Natürlich kam der Spaß nicht zu kurz und viele Süßigkeiten wurden an die kleinsten Fasnetsnarren verteilt. Freitagnachmittag dann liefen die Heininger Narren beim Umzug in Hohenstadt auf, der wie immer nett, mit tollen Publikum und anschließend auf der Straße und in der „SWR 4 Kneipe“ ausgeklungen ist.

 

Am Samstag, 14.02. stand der Umzug in Wernau auf dem Programm. Ein langer und für die Teilnehmer anstrengender Umzug, der jedoch durch das ganz tolle und aktive Publikum besticht und einfach Spaß macht. Abends besuchten die schwarzen Vögel noch die Gärtnerei Mohring, wo es die traditionelle Narrensuppe zu essen gab und mit Kunden und Chefin gemütlich beisammen gehockt wurden.

 

Sonntag, 15.02., dann ein Highlight der Saison, der Umzug in Dietenheim bei Ulm (in der Fasnet „Ranzenburg“ genannt). Unser Fahrer Josef brachte uns verschlafene Vögel schon zur Narrenmesse morgens nach Dietenheim. Diese war eine besondere, da 25jähriges Jubiläum gefeiert wurde. Zu diesem Anlass wurde die Messe von gleich zwei Pfarrern gehalten, dem aktuellen und dem Pfarrer der vor einen Vierteljahrhundert die Narrenmesse etabliert hatte. Nach der Messe trafen sich die Heininger Staren in der „Groß-wie Wagenräder-Pizzerie“ zum gemeinsamen Mittagessen mit den Krottalach-Hexen. Im Anschluss wurde wieder die Wohnstube von Hubert auf- bzw. heimgesucht. Der Umzug war toll und im Anschluss ging es ins Zelt, die Halle oder eben wie es sich gehört in Pfarrhaus!

 

Rosenmontag, 16.02. ging es mit dem Bus nach Unterkirnach in den Schwarzwald. Mit an Bord waren die Waldgoischdr aus Rechberghausen. Nach den kleinen, aber feinen Umzug stand in der Halle ein nachmittägliches Programm auf dem Plan und später in den Wirtschaften und Besen ließ es sich gut aushalten. Im Stadthof machte der neue Unterkirnacher Schultes Andreas Braun gleich Bekanntschaft mit den Vögeln aus dem Kreis Göppingen und war mittendrin im Trubel.

 

Am Fasnetsdienstag 17.02., ging es zum traditionellen Termin, zum „Rommzug“ nach Rechberghausen. Auch hier jedes Mal ein Wiedersehen mit vielen Gruppen und Freunden. Nach dem Umzug lud die Rommdreibr-Bar auf das eine oder andere Getränk ein. Dann ging es weiter zum Seniorenfasching im Haus in der Breite, wo gut gelaunt eine Polonäse eingelegt, getanzt und gesungen wurde. Auf dem weiten Weg vom Haus in der Breite zum Heininger Hof legten wir eine kurze aber geistreiche Zwischenstation im Hause Schraag ein. Im Heininger Hof beim gemeinsamen Kehraus und Essen spielten Ingo und Nischi einen auf. Es wurde getanzt und gefeiert, bis die Fasnet schließlich doch beerdigt werden musste und dann letztlich symbolträchtig durch einen Stroh-Star verbrannt wurde. Schee wars trotzdem und es heißt auch jetzt schon wieder: Es goht dagegen!

 

Einen haben wir noch: Da es ja noch nicht ganz gereicht hat, ging es vergangenen Sonntag noch zur traditionellen Buurefasnet (Bauernfasnacht) nach Büsingen am Hochrhein. Viele Gruppen aus Deutschland und der Schweiz kommen nochmals zusammen um den späten Fasnetstermin zu feiern. Gemeinsam mit den Ross-Mugga Weilheilm und den Kolbenhexen Baltmannsweiler ging es nach Büsingen, unterwegs mit dem traditionellen Schlemmer-Buffet. Durch eine niedrige Laufnummer vorne im Umzug dabei bestand die Gelegenheit den Umzug noch zu bewundern und die von den „Einschellern“ klingenden Ohren zu erholen!

 

Ein herzliches Danke sagt die Narrenzunft Kirschkernspucker an alle Besucher unserer Veranstaltungen, an alle Helfern, Sponsoren, die Gemeinde Heiningen, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Musikverein für die Zusammenarbeit! Ein herzliches Dankeschön auch an unsere aktiven und passiven Mitglieder und Gäste für die Umzugsteilnahme und sonstige Unterstützung! Und natürlich an alle, die wir an dieser Stelle vergessen haben sollten!

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