Festwochenend - 7. Schwarzwälder Narrentreff in Unterkirnach

Die Fasnetszunft Unterkirnach, mit der die Heininger Staren bereits seit Beginn ein gutes Verhältnis pflegen, feierte am Wochenende vom 3. bis 5. Februar 2017 ihr 50-jähriges Jubiläum mit großem Schwarzwälder Narrentreffen.

 

Bereits am Freitag, 3. Februar machte sich eine 4-köpfige Abordnung auf den Weg. Schon diese Fahrt war eine ganz lustige und interessante Reise und total kurzweilig, da sich die Reisenden doch freuen, wenn mal paar „Unnormalos“ sprich Fastnachter im Abteil sitzen.

 

Freitags war bereits ein  schöner und farbenfroher Nachtumzug. Am Samstag, 04.02. war dann Kindertag. Sämtliche Narrenzunftsnachsamen (sprich der Zunftnachwuchs) waren in einem Umzug vereint unterwegs. Goldig und süß! Am Abend war dann zum 1. Schwarzwälder Narrenkribbele (Alles kribbelt, weil mer auf d Fasnet will) eingeladen. Ein hochoffizieller Abend mit kalt-warmem Schwarzwälder-Buffett und Rahmenprogramm. Die Zünfte der SNV (Schwarzwälder Narrenvereinigung) waren anwesend und boten ihr Bestes. Am Sonntag, 05.02. nach einer sehr kurzen Nacht  klingelten um 9.00 Uhr die Kirchenglocken schon wieder zur Narrenmesse. Der Pfarrer verlas den Christen als Doktorant die Leviten in Reimform. Dies war teils lustig, aber stimmte auch genauso nachdenklich. Wenn das ganze Jahr Fasnet wäre, wäre die Kirche immer gerammelt voll. Anschließend luden die Gastgeber, die Unterkirnacher Kieschtöck zum Zunftmeisterempfang. Der große Saal der Gaststätte Stadthof war brechend voll mit Vertretern der anwesenden Zünfte, die bis auf paar ganz wenige alle der SNV angehörten. Die Heininger Staren durften aufgrund der langjährigen Freundschaft an diesem Event teilnehmen. Inzwischen hatte der Bus auch unsere Zunftmitglieder in Unterkirnach abgeliefert. Andi empfing uns zur Stärkung in ihrem Partybus, wo es Sekt, Lachshäppchen und Heringswecken für eine gute Grundlage gab. Der Umzug mit 84 Gruppen (in dem kleinen Ort!) war zwar von Anfang bis Ende verregnet, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat - im Schwarzwald hält man durch, bis zum bitteren Ende. Total durchnässt reichte es nach dem Umzug noch ein paar Schmankerl wie Kutteln zu sich zu nehmen und sich noch kurz aufzuwärmen. Dann ging es wieder heim nach Heiningen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0