Fasnetsfinale

Am „Gombigen Dorschdig" waren wir schon früh morgens unterwegs. Unser Ziel war die Ernst-Weichel-Schule, die wir um 10 Uhr stürmten. Alle Schüler hatten viel Spaß dabei und durften sich anschließend unser Federhäs und unsere tollen Masken anschauen.

 

Nachmittags ging es dann weiter nach Oberlenningen. Dorthin hatten uns die Oberlenninger Hexen zu ihrem Rathaussturm mit kleinem Umzug durch den Ort eingeladen. Leider konnten wir nicht lange bleiben, denn der „Gombige Dorschdig" war ja noch nicht vorbei. Abends besuchten wir die „1. Weiberfasnet" des Musikvereins Heiningen und konnten dort bei fetziger Musik nochmals kräftig tanzen und feiern.

 

Nach einer kurzen Nacht führte uns der Weg dann am Freitagmorgen in den Hof- und Reuschkindergarten, wo uns viele strahlende Kinderaugen empfingen. Anschließend besuchten wir noch die Lebenshilfe in Eschenbach, die uns bereits freudig erwarteten. Ob in den Kindergärten oder bei der Lebenshilfe, überall sahen wir begeisterte Gesichter, die unser Häs begutachteten und gemeinsam mit uns sangen, schunkelten und lachten — was für ein schöner Tag!

 

Abends ging es dann mit dem Bus nach Göppingen und weiter mit dem Zug nach Ulm. Die Donauhexen hatten uns zu ihrem Hemdglonker-Umzug eingeladen. An diesem Abend gibt es in Ulm keine Zuschauer, denn alle laufen am Umzug mit, am besten, wie es der Name schon sagt, als Hemdglonker im Nachthemd verkleidet. Es war einfach ein phantastisches Bild, wie sich der Narrenwurm durch die Altstadt von Ulm schlängelte und dann am Zielpunkt Fischplätzle ankam. 

Dort feierten die Ulmer Donauhexen ihre Fasnetsausgrabung mit dem sehr schönen Zeremoniell „Der Danubius kommt aus der Donau" und die Ulmer Donauhexen präsentierten dazu ihren Brauchtumstanz. Anschließend fand auf dem Fischplätzle die Straßenfasnet mit DJ statt und in der ganzen Altstadt luden überall kleine Feuerstellen zum verweilen und die urigen Altstadtkneipen zum feiern ein. Wir hätten ewig bleiben können! Doch das Wochenende hatte ja gerade erst begonnen und so fuhren wir gut gelaunt spätabends mit dem Zug in die Heimat zurück. 

Am Samstag stand der Umzug in Wernau auf dem Programm. Unser Busfahrer Thoma brachte uns pünktlich dorthin und bereits im Bus herrschte tolle Stimmung. In Wernau angekommen, starteten wir mit der Laufnurnmer 18 und konnten im Anschluss an den Umzug überall in der Stadt gemeinsam mit den anderen Zünften und den Zuschauern feiern. An allen Ecken wurde gesungen, gelacht und zu Guggenmusik geklatscht und getanzt. Noch auf der Heimfahrt im Bus sangen wir die „Fasnetslieder" und kamen glücklich und etwas k.o. nach dem langen Tag in Heiningen an. 

Wer sich jetzt voll verausgabt hatte, den weckte am Sonntag Morgen viel zu früh der Wecker. Pünktlich um 9.30 fuhr der Bus die Haltestelle in Heiningen an und es hieß: Weitenburg wir kommen!

 

Zum ersten Mal besuchten wir die kleine Schwarzwaldgemeinde bei Nagold. Wie im Fluge verging die über einstündige Fahrt und wir erreichten pünktlich unseren Zielort. Dort wurden wir freudig von der Familie Schwanzer empfangen. die extra für uns ihre Garage ausgeräumt und bereits Getränke für uns bereitgestellt hatten. Schnell hatten wir dort unser mitgebrachtes Snackbuffett aufgebaut und in kürzester Zeit waren alle hungrigen „Starenschnäbel" gestopft.  Um 13.30 Uhr ging es dann zum Aufstellungspunkt, denn um 14 Uhr startete der IJmzug durch den Ort. Von überall strahlten uns Kinderaugen an und auch die Erwachsenen war voll mit dabei. Am Umzugsende beim Rathausplatz luden die Kneipen und Imbissbuden noch zur Einkehr ein und um abends war es dann auch schon wieder Zeit für die Heimfahrt nach einem gelungenen Tag. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0