Seifenkistenrennen in Süßen

Die Narrengruppe "Jetztischdrdeifellos" hatte am Samstag, den 10.06.17, alle umliegenden Zünfte zu ihrem jährlichen Narrenkistenrennen eingeladen. Mehrere Tage vorher testeten einige Mitglieder der Kirschkernspucker mit einem Probelauf die selbstgebaute Seifenkiste "Starenexpress" und befanden diese für startfähig und voll schnell.

Bei tollem sonnigen Wetter machte sich das Rennteam mit Fahrer Manne, Bremser Ralf und 4 Anschiebern, sowie einer stolzen Zahl von Anfeuerern auf den Weg nach Süßen. Dort hatten sich schon zahlreiche andere Zünfte mit ihren selbst entworfenen und gebauten Rennmaschinen eingefunden. Bei musikalischer Unterhaltung durch die Guggenmusiker "Kocher Fetza" und Bewirtung durch die Gastgeber konnten sich die einzelnen Teams vor dem Rennen noch stärken. Um 14:00 Uhr fiel dann der Startschuss für den ersten Lauf.

Die Rennstrecke, ein ca. 700 m langer Feldweg war auf halbem Weg mit einem Boxenstopp unterbrochen. Am Start, sowie am Boxenstopp, mussten die Seifenkisten in einem markierten Bereich angeschoben und auf Fahrt gebracht werden. Beim Boxenstopp bekamen der Fahrer Manne und der Bremser Ralf von einem "Boxenluder" je einen Becher Sekt überreicht, der zügig getrunken werden musste, ehe die 2 Anschieber die Seifenkiste mit voller Kraft für den 2. Abschnitt der Rennstrecke anschieben mussten. Zum Rennen hatten sich 10 Teams angemeldet, die in 2er Gruppen im K.-o.-System gegeneinander antraten. Wir hatten die Startnummer 6 und unser erster Gegner waren "die Schlümpfe". Ihr Wagen sah sehr schnittig und schnell aus, aber wie es sich zeigte, hatte sie gegen uns keine Chance und konnten das Ziel mit großem Vorsprung als Erster erreichen. So kämpfte sich unser "Starenexpress" Durchgang für Durchgang weiter durchs Feld, bis man zum Schluss im Finale um Platz 1 dem Gegner "Schengawurscht" aus Süßen gegenüberstand. Kopf an Kopf erreichten beide den Boxenstopp, doch unser Gegner konnte etwas schneller zum 2. Rennabschnitt starten. Diesen Vorsprung holte unsere Rennmaschine leider nicht mehr auf und rasten nur knapp nach dem Gegner durchs Ziel und beendeten das Rennen mit einem wirklich verdienten 2. Platz.

Bei der Siegerehrung bekam natürlich jedes Team einen Preis und es wurde noch kräftig gefeiert und unser Bremser Ralf gab schon mal mit einer Kampfansage, mit dem Ziel 1. Platz für im nächsten Jahr. Gegen 19 Uhr luden wir stolz unseren "Starenexpress" auf und traten mit einem tollen Geschenkkorb die Heimreise an. Es war für alle ein echt gelungener Renntag!


Übergabe Preisgeld an den Förderverein EWS Heiningen

Die Narrenzunft Kirschkern-Spucker Heiningen e. V. hatten am Fasnachtsdienstag in Schwäbisch Gmünd am Umzug teilgenommen und wurden von der dortigen Jury für den 1. Preis in der Kategorie "Maske" auserwählt (wir berichteten). Der Preis beinhaltete eine Wandplakette mit dem Silbermännle und einen Geldpreis in Höhe von närrischen 111 Euro. Die Freude darüber war natürlich bei der Narrenzunft riesengroß. Man überlegte, was man mit dem Geld machen könnte und man entschloss sich dann, das Geld im Dörfle zu lassen. Konkret sollen die Kinder der Heininger Schule, die ja den kleinen Umzug und den Rathaussturm am gombigen Donnerstag seit ein paar Jahren mitgestalten, diesen Betrag erhalten.

Damit war die Entscheidung gefallen, den Scheck dem Förderverein der Heininger Ernst-Weichel Schule zu überlassen. Am Montag, 20. März konnte dann bei der diesjährigen Hauptversammlung des Fördervereins der Scheck übergeben werden und somit das Geld eine sinnvolle Verwendung finden wird.

Und so freuen sich die Kirschkern-Spucker nicht nur über den 1.Platz, sondern auch den Heininger Kindern eine kleine Freude machen zu dürfen.

Der 2. Betrag, der jedes Jahr für einen guten Zweck von den Kirschkern-Spucker nach einer erfolgreichen und abgeschlossenen Fasnachts-Kampagne gespendet wird, ebenfalls in Höhe von 111,00 Euro erhält in diesem Jahr das Göppinger Hospiz.

Wir erweitern damit das Narrenmotto:" Jedem zur Freud, keinem zum Leid" noch etwas mehr, nämlich um "uns zur Freud und andern Zur Freud".

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Jahresversammlung 2017

Die Jahresversammlung 2017 fand am Freitag, 17. März in den Räumlichkeiten des Pflegeteams Voralb in der Reuschstraße statt. Anwesend waren 25 stimmberechtigte Mitglieder.

Die Zunftmeisterin Petra Schwantzer ließ in Ihrem Bericht das vergangenen Jahr Revue passieren. Im Vereinsjahr 2016/2017 gab es 9 Ausschusssitzungen, 6 Sitzungen des Starenfestausschusses und 3 Sitzungen des Kulturausschusses. Dazu kam eine Ausschusssitzung zum Martinimarkt in Eschenbach an dem die Zunft bereits zum dritten Mal teilgenommen hat.

 

Es wurden im vergangenen Jahr 6 Stammtische angeboten.

 

Folgende eigene Veranstaltungen wurden durchgeführt:

 

22.04.2016 Kulturveranstaltung Dui do on de Sell

23.07.2016 Starenfest mit Weinstand

08.08.2016 Schülerferienprogramm mit Brotbacken

12.11.2016 Martinimarkt Eschenbach

11.11.2016 Häsabstauben/-abnahme

13.01.2017 Narrenbaumstellen

23.02.2017 Rathaussturm

 

Die Umzüge in der zurückliegenden waren überdurchschnittlich gut besucht, es gab keine besonderen Vorkommnisse. Rückblicken war es eine sehr schöne Saison.

 

Im Anschluss daran berichtete die Kassiererin Hannah Kreuzinger über das abgelaufene Finanzjahr, nahezu alle Veranstaltungen konnten mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Danach berichtete die Häswartin Ramona Tremml über die vergangene Saison. Für die kommende Saison gibt es 9 neue Anmeldungen für neue Häser, darunter 4 Kinder. Daraufhin wurden Kassier und Vorstand von der Versammlung entlastet.

 

Die Vorstandswahlen brachten folgende Ergebnisse:

Die 2. Zunftmeisterin Brigitte Dickoff sowie die beiden Beisitzer mit Funktion als Webmaster bzw. Narrensprecher, Markus Kern und Ralf Schwantzer, wurden für zwei weitere Jahre in Ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Roland Dickoff für Carina Schwantzer als Beisitzer sowie Karin Mohring als Schriftführerin, die das Amt von Matthias Kreuzinger übernimmt.

 

Petra Schwantzer dankt im Namen des Vereins mit kleinen Geschenken für die geleistete Arbeit und gab noch einen kurzen Ausblick auf das kommende Jahr. In gemütlicher Runde klang die Jahresversammlung 2017 aus.


Fasnetsfinale 1 - Rathaussturm und Umzüge

Am „Gombigen Donnerstag“ machte sich morgens eine Abordnung der Heininger Staren zur Schule auf um dort einen  Besuch abzustatten. Um 14.00 Uhr wurden die Kinder aus der Schule abgeholt, um den Rathaussturm zu unterstützen.

 

Um 14:30 Uhr begann dann der Rathaussturm, der nach verzweifelter Gegenwehr schließlich das Feld räumen musste. Eine besondere Gaudi war auch wieder das Aufwiegen des Bürgermeisters mit Süßigkeiten die anschließend verteilt wurden (Mensch, der ist schwerer als im letzten Jahr). Das tolle Wetter tat das Übrige zu dem schönen Nachmittag.
Donnerstagabends besuchten die Hästräger den Hallenfasching in der TSV-Halle.

Nach kurzer Nacht führte der Weg freitagmorgens in den Hof- und Breitekindergarten, wo das Federnhäs und die Masken bestaunt wurden. Im Anschluss lockte der Umzug in Hohenstadt. Wie in jedem Jahr in den vergangenen Jahren fand die Aufstellung bei Graupel- und Schneegestöber statt, doch ist die Stimmung in dem 900-Einwohnernest wie immer gut.
Wer noch nicht genug hatte, für den ging es abends mit dem Taxi nach Ulm. Die Donauhexen hatten auf 19.00 Uhr zum Hemdglonker-Umzug geladen. Für uns eine etwas ungewohnte Art, aber durchaus liebenswert. Der Umzug ging vom Münsterplatz durch die schöne Altstadt zum Fischplätzle. Dort fand ein sehr herzlicher Empfang aller Gruppen (über 35 Gruppen) mit schönem Zeremoniell statt: Das Fasneterwecken durch Erwecken des Danobius aus der Donau. Sämtlich Kneipen der Altstadt luden zur Einkehr.

Treffen beim Hemdglonkerumzug in Ulm: Eine Krottalachhexe
Treffen beim Hemdglonkerumzug in Ulm: Eine Krottalachhexe

Leider ist unser Zug zurück viel zu früh gefahren, aber war auch gut so, weil es ja am Sonntag schon wieder um 7.30 Uhr weiter ging nach Dietenheim „Ranzenburg“.
Mit den Dietenheimer Narrenzünften verbindet die Heininger Staren eine jahrelange Freundschaft. Hier sind wir uns alle einig, da geht es im nächsten Jahr wieder hin. Gemeinsam mit den Brandstifter-Hexen aus Eislingen verging die Fahrt im Bus wie im Flug und wir waren pünktlich in der rappelvollen Kirche. Dort wurde eine sehr kurzweilige ökumenische Narrenmesse gehalten, wo auch der Herr Pfarrer und seine Sekretärin ihr Fett abbekommen haben.

Fromm in der Narrenmesse
Fromm in der Narrenmesse

Aber es ist Fasnet und so haben es alle mit Humor getragen. Inhaltlich war die Predigt des evangelischen Pastors, ob Narren auch von Gott gewollt und akzeptiert sind. Aber natürlich, denn schon in der Bibel wird erzählt von Feiern und Fröhlichsein. Die Schlussstrophen des Renzenburger Fasnetsliedes wurden auf der Straße gesungen, da der neue Prinzenwagen noch getauft und gesegnet werden musste, da so ein großer Umzugswagen nicht in die Kirche fahren kann, muss halt der Pfarrer mitsamt dem Kirchenvolk auf die Straße.

 

Mit großem Hunger ging es zum Essen und die reservierte Pizzeria hatte alle Hände voll zu tun, in kürzester Zeit rund 80 hungrige Mäuler zu stopfen. Aber sie haben es mit Bravur gemeistert und es reichte sogar noch zum obligatorischen Besuch vor dem Umzug beim Hubert. Der anschließende Umzug (weit vorne mit Startnr. 24) war ganz toll. Das Publikum schrie uns unseren Narrenruf schon entgegen und wir waren gerngesehene Gäste. Anschließend war natürlich der Besuch im Pfarrhaus absolute Pflicht und der Herr Pfarrer hatte wieder vielerlei Kuchen und Getränke aufgefahren. Besondere Freude schien er an unserem Piepmatz Celina zu haben.

 

Aber auch viele neue, aus Gärtnerbetrieben oder sonstigen Ladengeschäften geöffnete Bars und Kneipen luden noch zur Einkehr ein. Abschluss war wie immer in der Halle, wo alle noch mal so richtig abrockten, dann war es auch schon Zeit für die Heimfahrt.

 

Aber so schnell kommt man bei guten Freunden nicht los. Erst wurde noch eine Flasche (für die Liebe - Likör) aus der Schublade gezogen, dann brachte uns einer der Vorstände persönlich zum Bus und ließ es sich nicht nehmen, mit ein paar anderen Zunftvorständen uns im Bus bis zur Kirche zu geleiten. Dort wartete schon eine aus Heiningen mitgefahrene Dame, die in Dietenheim eine alte Freundin hat, die sie nie besuchen kann, da es mit der Fahrmöglichkeit so schwierig ist. So haben wir sie mitgenommen und sie hat uns anstrengende Narren auch überstanden. Im nächsten Jahr nehmen wir sie wieder mit, aber dann will sie sich auch verkleiden!

Zum guter Letzt spielte uns die Ranzenburger Garde (ein Spielmannszug der Bürgerwehr) mit dem Ranzenburger Narrenmarsch persönlich zum Städtele hinaus. Das war pures Gänsehaut-Feeling für jeden Hästräger. „Bis zum nächsten Jahr, und kommet bald wieder“ und „Narro Ahoi“ durfte dann der Bus unter Winken und Handküsschen das alte Ranzenburg verlassen. Anschließend waren alle erst mal sehr gerührt und eigentlich ist es jetzt schon klar: Es gibt ein Wiedersehen in 2018.

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Fest- und Umzugswochenende

Das letzte Fasnetswochenende begann bereits am Donnerstag: Eine Abordnung (nur aus Mädels bestehend!) der Heininger Kirschkernspucker war beim Fasnetsopening, dem Beginn der heißen Phase, bei der Traditionsgesellschaft „Möbelwagen Stuttgart“ ins Classic Rock Café nach Stuttgart eingeladen. Geboten war eine super Party mit Prinz „Almklausi“ und den Moderatoren und Livesängern Hagen und Janine, dem Ex-Prinzenpaar von 2016.

 


Am Freitag, 17. Februar ging es mit dem Bus gemeinsam mit den Forstberghexen zum Nachtumzug und Baumstellen der „Därles Bärbla“ nach Oberelchingen. Der Baum wird durch die Zunftmeister der teilnehmenden Zünfte mit Mannes- und Frauenkraft gestellt. Pünktlich zum Baumstellen hat ein schrecklicher Dauerregen eingesetzt und alle waren nass bis auf die Knochen. Anschließend gab es eine stimmungsvolle Party in der Halle, die größte Gaudi war jedoch wie zu erwarten die Heimfahrt.

 


Am Samstag ging es dann mit dem Linien-Bus nach Deggingen. Den Zuschauern bot sich ein toller, abwechslungsreicher Umzug der Leirakiebl. Die angenehmen Temperaturen luden anschließend zum Verweilen und Feiern auf der Straße ein. Gegen Abend ging es dann mit dem Bus direkt durch nach Göppingen zum Lumpenball der Lumpenkapelle der „Schlössleskracher“. Deren sensationelles und abwechslungsreiches Programm lud zum Staunen, Mitschunkeln oder Mitsingen ein. Leider konnten wir aufgrund der Fahrt am nächsten Tag nicht bis frühmorgens feiern.

 


Am Sonntag zu nachtschlafener Zeit um 8.00 Uhr ging es dann Richtung Durbach, im Badischen bei Offenburg. Der Busfahrer brachte uns nach einer total kurzweiligen Fahrt an das wunderschöne Örtchen am Durbach.

Ganz idyllisch inmitten von Weinbergen gelegen, überragt von einer romantischen, bewirteten Burg bildete der kleine Ort eine sagenhafte Kulisse zum fastnächtlichen Spektakel des Tiermaskenumzugs. Jede Menge Weinlokale, Fachwerkhäuschen und sonstige Lokalitäten luden immer wieder zur Einkehr ein. Das tolle Wetter war ein Traum für jeden Fasnachter und dementsprechend voll waren auch die Straßenränder von begeisterten Zuschauern gesäumt. Ein Umzug nur mit Tierfiguren und -masken ist schon etwas Besonderes, für Publikum und Hästräger.

 

Auch die Festzelte waren anschließend sehr gut besucht und für die kulinarischen Ansprüchen blieb kein Wunsch offen. Auch diese Rückfahrt war wie immer fröhlich (und feucht). Aber es waren doch alle froh, nach diesem schon sehr straffen Programm am Wochenende nicht zu spät ins Bett zu fallen.

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bilder findet ihr in der Gallerie.

 


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Umzug in Lorch

Am 10. Februar stand der Umzug in Lorch auf dem Programm, der bei Kaiserwetter fast zum Schwitzen einlud. Nach ein paar netten Stunden in Lorch ging es dann wieder Richtung Heimat, wo uns unsere Ramona zum 40. Geburtstag geladen hatte. Die Kirschkernspucker zeigten der auswärtigen Verwandtschaft erst mal, was hinter so einem Federkleid alles stecken kann. Wir verbrachten einen geselligen (Starenkebap) und lustigen Abend bei Ramona und ließen es uns gut gehen - herzlichen Dank!

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Festwochenend - 7. Schwarzwälder Narrentreff in Unterkirnach

Die Fasnetszunft Unterkirnach, mit der die Heininger Staren bereits seit Beginn ein gutes Verhältnis pflegen, feierte am Wochenende vom 3. bis 5. Februar 2017 ihr 50-jähriges Jubiläum mit großem Schwarzwälder Narrentreffen.

 

Bereits am Freitag, 3. Februar machte sich eine 4-köpfige Abordnung auf den Weg. Schon diese Fahrt war eine ganz lustige und interessante Reise und total kurzweilig, da sich die Reisenden doch freuen, wenn mal paar „Unnormalos“ sprich Fastnachter im Abteil sitzen.

 

Freitags war bereits ein  schöner und farbenfroher Nachtumzug. Am Samstag, 04.02. war dann Kindertag. Sämtliche Narrenzunftsnachsamen (sprich der Zunftnachwuchs) waren in einem Umzug vereint unterwegs. Goldig und süß! Am Abend war dann zum 1. Schwarzwälder Narrenkribbele (Alles kribbelt, weil mer auf d Fasnet will) eingeladen. Ein hochoffizieller Abend mit kalt-warmem Schwarzwälder-Buffett und Rahmenprogramm. Die Zünfte der SNV (Schwarzwälder Narrenvereinigung) waren anwesend und boten ihr Bestes. Am Sonntag, 05.02. nach einer sehr kurzen Nacht  klingelten um 9.00 Uhr die Kirchenglocken schon wieder zur Narrenmesse. Der Pfarrer verlas den Christen als Doktorant die Leviten in Reimform. Dies war teils lustig, aber stimmte auch genauso nachdenklich. Wenn das ganze Jahr Fasnet wäre, wäre die Kirche immer gerammelt voll. Anschließend luden die Gastgeber, die Unterkirnacher Kieschtöck zum Zunftmeisterempfang. Der große Saal der Gaststätte Stadthof war brechend voll mit Vertretern der anwesenden Zünfte, die bis auf paar ganz wenige alle der SNV angehörten. Die Heininger Staren durften aufgrund der langjährigen Freundschaft an diesem Event teilnehmen. Inzwischen hatte der Bus auch unsere Zunftmitglieder in Unterkirnach abgeliefert. Andi empfing uns zur Stärkung in ihrem Partybus, wo es Sekt, Lachshäppchen und Heringswecken für eine gute Grundlage gab. Der Umzug mit 84 Gruppen (in dem kleinen Ort!) war zwar von Anfang bis Ende verregnet, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat - im Schwarzwald hält man durch, bis zum bitteren Ende. Total durchnässt reichte es nach dem Umzug noch ein paar Schmankerl wie Kutteln zu sich zu nehmen und sich noch kurz aufzuwärmen. Dann ging es wieder heim nach Heiningen.

 

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Brauchtumsabend in Dellmensingen und Narrensprung in Rechberghausen

Am vergangenen Wochenende besuchten wir freitagabends die Moikäfr in Dellmensingen. Im zweijährigen Wechsel veranstalltet die Zunft, die auf der Ulmer Alb zuhause ist, einen Brauchtumsabend, in den anderen Jahren einen Umzug. Mit den Moikäfern verbindet die Heininger Staren bereits eine langjährige Verbindung und so gehören gegenseitige Besuche regelmäßig dazu.


Am Sonntag luden die Rechberghäuser Narren zum großen Narrensprung in die Schurwaldmetropole. Das Wetter konnte sich am Sonntagmittag ebenfalls noch sehen lassen und so konnten 87 Gruppen auf der traditionellen Umzugsstrecke durch das obere Tor und das „Altstädtle” allerlei Schabernack treiben. In Rechberghausen gehört die Straßenfasnet nach dem Umzug ebenfalls dazu. Rund um das Rathaus herrschte buntes Narrentreiben und Guggen-Platzkonzerte. Beim Umzug in Rechberghausen kam auch die Vogelscheuche zum Einsatz, die nicht nur die Heininger Staren vor sich hertrieb.


Impressionen

Weitere Bilder findet ihr in der Gallerie.

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Nachruf Wolfgang Schrag

Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde Euch,

Wiedersehen und Euer Herz wird sich freuen.

 

Johannes 16, 22

                                                                                                                                

 

         Nachruf

 

Wir trauern um unser Vereinsmitglied

 

                                                           Wolfgang Schrag

 

der so unerwartet am Wochenende verstorben ist.

 

 

Wolfgang Schrag war seit einigen Jahren Mitglied in unserem Verein. Obwohl als unterstützendes Mitglied geführt, nahm er doch an Vereinsausflügen und Ausfahrten teil. Ein Besuch der aktiven Hästräger bei Ihm und seiner Familie ist seit den ersten Jahren des Vereins stets fester Bestandteil der Fasnetssaison gewesen. In großer Dankbarkeit und Anerkennung werden wir ihm stets ein aufrichtiges und ehrendes Andenken bewahren.

 

Seiner Familie gelten unser Mitgefühl und unsere Gedanken.

 

Narrenzunft Kirschkernspucker Heiningen e. V.

 


Narrenbaumstellen

Am Freitag war es dann wieder soweit, der Heininger Narrenbaum wurde gestellt. Wieder mit allen Kuriositäten geschmückt wurde er von den Zunftmeistern und Mitgliedern vor das Rathaus getragen. Dort hielt zum Glück das Wetter und die Zuschauer konnten das Aufstellen trockenen Fußes verfolgen. Dazu spielten die Durchknallten Kobolde aus Dürnau mit ihrem neuen Häs. Im Anschluss luden das Narrenzelt in der Hofstraße und die Kellerbar im alten Schafstall dazu ein, gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben. Getränke gab es bei der Feuerwehr und der Musikverein Heiningen-Eschenbach sorgte für das leibliche Wohl. Befreundete Zünfte und Gruppen aus der Region und unsere Heininger Besucher haben zu einem gelungenen Abend beigetragen. Vielen Dank hierfür. Wir bedanken und ebenfalls bei der Gemeinde Heiningen, sowie der örtlichen Polizei für die Unterstützung.

 

Biler zum Narrenbaumstellen findet ihr hier.

 

Auch in der NWZ wurde über unser Narrenbaumstellen berichtet. Bericht


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